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Aktuelles

Was bringt das neue Verpackungsgesetz?

Im März hat der Bundestag ein neues Verpackungsgesetz verabschiedet, das im Januar 2019 in Kraft treten soll. Ziel des Gesetzes ist es, in Deutschland künftig mehr Abfall zu recyceln als bisher. Hierfür wird unter anderem die Pfandpflicht ausgeweitet, gleichzeitig müssen die dualen Systeme ihre Recyclingquoten bis 2022 deutlich erhöhen.

Was ändert sich für Verbraucher?

Im Einzelhandel finden Kunden künftig Schilder an den Regalen, die anzeigen, wo Mehrwegflaschen stehen. Einige Getränke werden außerdem mit Pfand versehen, die bisher pfandfrei waren. Dazu zählen Frucht- und Gemüse-Nektare mit Kohlensäure sowie Mischgetränke mit einem Molke-Anteil von mindestens 50 Prozent. Mittelfristig soll der Mehrweganteil so von derzeit 45 Prozent auf 70 Prozent steigen. Anders als geplant und lange diskutiert, bleibt dagegen bei den Mülltonnen im Hof alles beim Alten. Je nach Wohnort sammeln Verbraucher ihren Verpackungsmüll wahlweise in der Gelben Tonne, dem Gelben Sack oder der Orangenen Tonne. Einen bundesweiten Einsatz der Orangenen Wertstofftonnen wird es nicht geben.

Was ändert sich für die Industrie?

Die von Industrie und Handel finanzierten dualen Systeme müssen laut Gesetzentwurf künftig deutlich höhere Recyclingquoten erfüllen. Für die Verpackungsindustrie bedeutet dies, dass künftig mehr recycelfähiges Material in der Produktion einzusetzen ist. Die Einhaltung der Recyclingquoten überprüft dann eine neue Zentrale Stelle, die von der Wirtschaft organisiert und finanziert wird.

Haben Sie Fragen zum neuen Verpackungsgesetz? Gern beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch. Hier geht es zu unserem Kontaktformular.